Janaina Tschäpe

Presseinformation
Janaina Tschäpe

04. Juni – 09. Juli 2005, Dienstag bis Samstag, 11-18 Uhr
Eröffnung 03. Juni, 18 Uhr

carlier | gebauer eröffnet am 4. Juni 2005 zwei neue Einzelausstellungen.
Im Bogen 51 werden drei neue Arbeiten und eine große Auswahl an Editionen des Amerikaners Fred Tomaselli präsentiert, während im Bogen 52 die zweite Einzelausstellung von Janaina Tschäpe mit einer Fotografieserie und großformatigen, mehrteiligen Zeichnungen zu sehen sein wird.

Im Bogen 52 werden Arbeiten der in New York lebenden, 1973 in München geborenen Deutsch-Brasilianerin Janaina Tschäpe zu sehen sein. Anders als Fred Tomaselli sind ihre Arbeiten fast etwas Geborenes, ausgezeichnet durch wabernde Latenz und organische Fülle. Tschäpes Zeichnungen, Fotografien und Videoarbeiten haben zum gemeinsamen Kern die Suche der Möglichkeit weiblicher Repräsentation oder im Sinne Tomasellis sind sie ein Nachweis für das Suchen nach weiblicher Transzendenz. Die immer vom Männlichen abgeleitete, in stereotypen Bildern gefangene Weiblichkeit soll sich bei Tschäpe in Bildern von den Bildern befreien. Zwar gibt Tschäpe der Latenz eine klare Form, jedoch ist diese phantastisch und morphologisch einer permanenten Transformation unterworfen. Sie ist immer auf dem Weg dahin, etwas anderes zu werden: Ein unheimlicher Inkubus. carlier | gebauer zeigt eine Fotografieserie, die während eines Stipendiums 2004 in Weimar entstanden ist und großformatige,
mehrteilige Zeichnungen.

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